samedi 6 mars 2010

schon bei

Bekanntwerden der Alkoholfahrt der damaligen Bischöfin habe ich mich gefragt, mit welcher Berechtigung Polizei und Staatsanwaltschaft derartig private Dinge an die Presse weitergeben. Nun fragt sich das auch ganz offiziell die Staatsanwaltschaft Lüneburg.

ansonsten

kann ich feststellen, dass die Romantik extremen beruflichen Leistungsdrucks, wie sie manchmal in Filmen oder Romanen transportiert wird, sich aus der Binnenperspektive vor allem unheimlich anstrengend anfühlt und auf die Dauer eigentlich gar nicht mehr romantisch.

angesichts immer

neuer Missbrauchsfälle scheint nicht nur die katholische Kirche, sondern unsere gesamte Gesellschaft ihr Verhältnis zu Sexualität überdenken zu müssen. Immerhin entdecken wir mit der Odenwaldschule und den immer mehr werdenden kirchlichen Einrichtungen unter Verdacht wohl erst die Spitze des Eisbergs.

mardi 23 février 2010

die katholischen

Bischöfe fordern unsere Justizministerin auf, Ihre Kritik an der Kirche binnen 24h zurückzunehmen. Als ich es sah, fragte ich mich unweigerlich: sonst was? Exkommunikation? Scheiterhaufen? Wie wohltuend ist es doch, dass wir im 21. Jahrhundert in Deutschland auch die Kirche kritisieren können, ohne Schaden zu nehmen. Ganz besonders natürlich, wenn es so gerechtfertigt ist, wie aktuell.

dimanche 14 février 2010

es ist zwar

keine ganz neue Nachricht mehr, dass unser EU-Parlament erfolgreich seine neue Macht ausgeübt und sich gegen das unsägliche SWIFT-Abkommen gestemmt hat, aber meiner Freude darüber möchte ich dennoch hiermit öffentlich Ausdruck verleihen.
Nun sind wir aber alle gespannt, was die Koalition aus der Vorlage der Verfassungsrichter machen wird.

in würzburg

scheint nicht nur das Streusalz ausgegangen zu sein, sondern leider auch der Kies. Daher streuen sie nun überall buchstäblich Dreck auf den Schnee. Es schaut aus, wie hellbraune Erde mit einzelnen Sandkörnchen darin. Zwischenzeitig sind auch noch Anteile von Pflanzenwurzeln dabei. Und natürlich verteilt sich der Antirutschdreck auch toll in der Wohnung.

mercredi 27 janvier 2010

in christiane

Amanpours Podcast vom 21.01. versucht ein dicklicher Amerikaner im Anzug, der unter dem vormaligen Präsidenten Teil der Administration war, zu erklären, dass Waterboarding keine Folter sei. Einzig der Ekel und das Unverständnis in den Augen der Moderatorin machen es möglich, sich diesen peinlichen, schrecklichen Auftritt anzuschauen.

soeben habe

ich den Anfängerfehler begangen, in einem Journalistenblog auf die Kommentarspalte zu klicken. Wo kommt nur der gesammelte Hass her, den die Netzgemeinde in den Kommentaren zu großen Blogs entlädt?

lundi 18 janvier 2010

wer sich für

Feminismus interessiert, kommt an Abtreibungen nicht vorbei. Dieser Vortrag enthält einige spannende soziologische Fakten zum Thema.

samedi 2 janvier 2010

wenn die

Frontpage von tagesschau.de als erstes von einem Irren berichtet, der mit einer Axt auf das Haus eines dänischen Karikaturisten einschlug und mit Al Quaida in Verbindung stehen will und als zweitens von einem Bayern, der für seine knapp 5%-Partei im Bund einen weiteren "Vizekanzler" fordert, dann will ich am liebsten gleich wieder ins Bett zurück.
Der zweite berichtete Vorfall ist umso lächerlicher, als es den Begriff "Vizekanzler" nur in den Medien gibt und dieser zu benennende Stellvertreter in der Geschichte der Bundesrepublik ohnehin so gut wie nie eine über seine Ministertätigkeiten hinausgehende Befugnis ausgeübt hat.

mercredi 30 décembre 2009

zum ersten

Mal schaue ich mir gerade die "heute-show" an. Wer die amerikanische Daily Show kennt, weiß kaum, ob er lachen oder weinen soll. Ich kann natürlich verstehen, dass man ein erfolgreiches Format kopiert. Aber muss man derartig jedes noch so winzige Detail abkupfern? Solange wir im deutschen Fernsehen noch so extreme Kopien anstelle guter Eigenkonzepte vorgesetzt bekommen, solange sind die USA weiterhin die unangefochtene kulturelle Leitnation der westlichen Welt.

mardi 29 décembre 2009

herr bosbach

informiert in der Tagesschau, dass "nicht ausgeschlossen werden" könne, dass durch Nackscanner auch die Intimsphäre der Passagiere "tangiert" würde.
Tja, große Wahrheiten gelassen ausgesprochen.

lundi 28 décembre 2009

Jetzt klauen sie anscheinend schon Leichen im Iran.

dimanche 27 décembre 2009

in der kommenden

Sitzung meines Bundesarbeitskreises wird es um "vernachlässigte Krankheiten" in der Welt und den möglichen deutschen Beitrag zu deren Bekämpfung gehen. Zur Unterstützung kommen an diesem Wochenende ein Referent von Ärzte ohne Grenzen und jemand vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung nach Gummersbach. Anmelden kann man sich jetzt schon unter diesem Link.