mercredi 28 juillet 2010
die krise nutzen
und zwar die eigene, sollte auch die FDP. Wir müssen uns als freiheitliche Kraft neu erfinden, die zwar wirtschaftsliberal ist und einen verlässlichen Gegenpol bietet zur linken Hetze gegen Leistungsträger. Wir müssen aber genauso eine Trutzburg des gesellschaftlichen Liberalismus sein, unseren Freiheitsbegriff emanzipatorisch verstehen und uns nicht zum Erfüllungsgehilfen der sich reproduzierenden etablierten Eliten machen.
lundi 5 juillet 2010
als erste
"Gesundheitsreform" nun mal mehr Geld ins System zu schwemmen, erscheint mir als Niederlage.
dimanche 4 juillet 2010
in der onlineausgabe
der FAZ wird über die soziale und kulturelle Bedeutung des Tattoos auf dem Oberarm unserer neuen Präsidenten"gattin" - wie der Hausherr sie selbst beim Sommerfest im Schloss Bellevue ganz konservativ bezeichnete - philosophiert. Der Körperschmuck sei zuallererst einmal "Ein Ehrenbanner der Asozialität", wenngleich wohl mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Jedoch, so kommt die Redaktion zum Schluss: "Es bleibt Import aus der Unterwelt". Man spürt förmlich das aufrichtige Gruseln in den Redaktionsräumen der FAZ über Kinderspielecken, Patchworkfamilie, Altersunterschiede, zweite Ehen und nun auch noch Tattoos.
Dagegen ergoss sich übrigens die Bildzeitung in Begeisterungsstürmen über genau dieselben Dinge.
Dagegen ergoss sich übrigens die Bildzeitung in Begeisterungsstürmen über genau dieselben Dinge.
samedi 3 juillet 2010
bei diesem wetter
zeigt sich, dass das kleine Luftäpfelchen mit starker Hitze nicht gut zurecht kommt. Es läuft heute nachmittag eigentlich nur auf einem Coolpack stolperfrei.
samedi 26 juin 2010
das eigentlich geniale
an der Nominierung Joachim Gaucks scheint mir zu sein, dass SPD und Grüne damit den wahren Charakter der Linkspartei zeigen können. Dafür kann man auch als Liberale nur dankbar sein.
jeudi 24 juin 2010
lundi 21 juin 2010
eben habe ich
mich mit einem Juristen streiten dürfen, der das "Ding an sich" als Voraussetzung für ein jedes sinnvolles Streben nach Erkenntnis behauptete. Das war wirklich aufreibend.
man kann dort
aktuell nicht mehr kommentieren, also verlinke ich eben das mawalog mit diesem schönen Wort zum Tage.
jeudi 17 juin 2010
voller faszination
stelle ich fest, dass der amerikanische Präsident allen Ernstes in einer Rede an die Nation vorschlägt, um göttliche Hilfe für die Ölkatastrophe im Golf zu beten, damit Gott die Golfküstenbewohner zu helleren Tagen führen möge. Wenn sich dazu ein europäischer Spitzenpolitiker entblöden würde, wüssten wir kaum, ob wir lachen, weinen oder einen Nervenarzt rufen sollen. Vielleicht ist dieses viele Gottvertrauen keine gute Sache bei einem Volk, dass immernoch de facto die Welt dominiert.
lundi 14 juin 2010
ganz offenbar
prallen eben doch Kulturen aufeinander beim Fußballspielen mit europäischen Mannschaften in Afrika. Die ZDF-Sprecherin meinte zunächst beschwichtigend, man habe sich zwar von Afrika auch irgendwie eine "afrikanische" WM erhofft - aber diese Tröterei gehe nun doch zu weit.
mardi 8 juin 2010
die situation
erscheint mir etwa so, als hätte eine rot-grüne Regierung Günter Verheugen aufgestellt und nun setzte eine schwarz-gelbe Opposition Margot Käßmann dagegen. Die hätte schwarz-gelb normalerweise kaum je mitgewählt, die Betroffene würde das auch fröhlich so in jede sich bietende Kamera bestätigen. Sie würde sich sodann gleich aufmachen Interviews zur sozialen Kälte und zum Frieden zu geben.
Für einen Wahlmann aus dem Osten - vielleicht aus Rostock - muss es ähnlich schwer sein, Gauck nicht zu wählen, wie es zum Beispiel Katrin Göring-Eckardt in der geschilderten spiegelbildlichen Situation fiele, Käßmann die Stimme zu verweigern. Und das alles, um eine Koalition zu retten, in der man tagtäglich beschimpft, blockiert und persönlich beleidigt wird.
Für einen Wahlmann aus dem Osten - vielleicht aus Rostock - muss es ähnlich schwer sein, Gauck nicht zu wählen, wie es zum Beispiel Katrin Göring-Eckardt in der geschilderten spiegelbildlichen Situation fiele, Käßmann die Stimme zu verweigern. Und das alles, um eine Koalition zu retten, in der man tagtäglich beschimpft, blockiert und persönlich beleidigt wird.
samedi 5 juin 2010
mercredi 2 juin 2010
dimanche 30 mai 2010
anders als die
meist ziemlich langweiligen Gesang- und Tanzdarbietungen mag ich die Ergebnismitteilungen beim Eurovision Song Contest wirklich gern, weil man sehen kann, wie unterschiedlich die verschiedenen europäischen Länder sind. Die Sprachen, Akzente, die offenbar unterschiedlichen Geschmäcker und auch die stets recht landestypischen Verhaltensweisen und der lokal unterschiedliche Kleidungsstil der Moderatoren sind so lustig anzuschauen.
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